Ortskundliche Sammlung Dürnten

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News

Mai 2022

Die Ortskundliche Sammlung am Dürntner Märt vom 21. Mai 2022

Dürtner Märt 21. Mai 2022

Die Ortskundliche Sammlung ist mit einem Stand vertreten.

Besuchen Sie uns auf dem Dürntner Märt! Geniessen Sie eine exklusive, kulinarische Dürntner Spezialität: Dürntner Schieferkohle. Es hät solangs hät.
Am 21. Mai findet der Markt auf dem Areal des Schulhauses Blatt in Tann statt mit verschiedenen Angeboten aus der Region, einer Festwirtschaft und einem Kinderprogramm.

Standplan

Standplan

Geschichte des Gemeindehauses

Das Gemeindehaus I wird 200 Jahre alt. Erfahren Sie etwas über die Geschichte dieses Gebäudes und wie es vom Doktorhaus zum Gemeindehaus wurde.

Zeigebücher

An unserem Stand präsentieren wir Ihnen ausgewählte Gegenstände, Texte und Bilder aus der Sammlung. Sie können in Zeigebüchern blättern und sich ein Bild machen von der Geschichte des Gemeindehauses oder der Kirche und vom Kohleabbau in der Gemeinde.

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr

Werfen Sie auch einen Blick in das benachbarte Depot der Feuerwehr am Tag der offenen Tür!

Die Sammlung ist offen am 22. Mai 2022 von 14 - 16 Uhr

Blick in die Sammlung

Am Dürntner Märt werden wir die Werbetrommel für die Ortskundliche Sammlung schlagen. Wem wir einen Besuch schmackhaft machen konnten, möchten wir auch sogleich im Tannenbühl begrüssen können. Darum öffnen wir die Ausstellung am Sonntag, 22. Mai 2022 von 14 - 16 Uhr.

500 Jahre Kirche Dürnten

Die Kirche 1716

Ausstellung im Eingangsbereich der Sammlung im Tannenbühl

Seit einem halben Jahrtausend steht die Kirche Dürnten, so wie wir sie heute kennen, mitten im Dorf. Doch bereits ums Jahr 750 gab es hier eine noch viel kleinere Vorgängerin im Karolingischen Stil, auf die zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert ein Romanischer Bau und um 1390 eine Kirche im Hochgotischen Stil folgten.

In unserer kleinen Ausstellung zeigen wir Ihnen Bilder der Kirche aus verschiedenen Jahrhunderten, Fotos der Wandmalereien im Chor, Fotos des geschnitzten Frieses im Hauptschiff und verschiedene Gegenstände.

Ein Stück Dürntner Schieferkohle aus dem Zürichsee

Kohle im Becken

Kann unser Schieferkohlestück konserviert werden?

Etwa 150 Jahren lag dieses Stück Schieferkohle auf einem Wrack im Zürichsee. Durch das Wasser und die grosse Tiefe im See blieb es so erhalten, wie es abgebaut und transportiert worden war. Würde sich der Brocken nicht ständig im Wasser befinden, würde er innert Tagen austrocknen und zerfallen. Im Gegensatz zu Braunkohle (Käpfnach) oder Steinkohle ist der Verkohlungsprozess bei Schieferkohle noch nicht abgeschlossen. Teilweise finden sich noch Teile darin, die an Äste oder Wurzeln erinnern. Beim Trocken würden diese herausfallen und der Rest in kleine Stücke zerbröseln.
Zurzeit befindet sich die Kohle in einer Garage und wird nur an den offiziellen Öffnungszeiten in der Winde des Schulhauses Tannenbühl gezeigt. Das Wasser muss immer wieder sorgfältig erneuert werden.
Eine solche Behandlung können wir auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Darum suchen wir nach einer Möglichkeit das Fundstück zu konservieren. Nichts einfacher als das! Das Museum Wetzikon ist Teil des Weltkulturerbes Pfahlbausiedlungen. Lagen diese nicht teilweise im Wasser? Richtig! Also hat man dort das Knowhow um feuchte Holzfunde zu konservieren. Weit gefehlt. "Bitte wenden Sie sich an das Sammlungszentrum des Nationalmuseums in Affoltern am Albis!", war die Antwort aus Wetzikon. Logisch! Wenn sich jemand mit irgendeiner Form von Konservierung auskennt, dann wohl die nationale Institution. Naja, man könnte schon, das würde aber sehr teuer werden, weil es keine Erfahrungswerte gibt. Man müsste sich einlesen, Versuche starten, sich austauschen und hätte doch keine Garantie, dass sich unser Kohlestück nicht doch in 20 - 30 Jahren zersetzen würde. Sind wir die einzigen, die so etwas erhalten wollen? Eine Recherche im Internet lässt die Hoffnung wieder aufkeimen: Forschungsarbeit: "Untersuchung verschiedener Konservierungsmethoden auf erdfeuchtem bis nassem archöologischen Gagat und anderen Kaustobiolithen" Sabine Brechbühl, 30. September 2005. Was ist Gagat oder ein Kaustobiolith? Beim Überfliegen des Textes merke ich, dass unsere Schieferkohle auch in diese Kategorie passt.
Doch Sabine Brechbühl hat nicht die ultimative Konservierungsmethode gefunden, sondern hat Ideen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie  weiter geforscht werden müsste. Was rät Sie uns? Tatsächlich finde ich sie beim Archäologischen Dienst Bern und kann mit ihr sprechen. Ihre Versuche liegen nun schon mehr als 15 Jahre zurück und eine erneute Untersuchung hat gezeigt, dass selbst die mässig euphorischen  Schlussfolgerungen von damals etwas zu optimistisch waren. "Wenden Sie sich an das Sammlungszentrum des Nationalmuseums oder an eine Konservatorin, welche sie auf der Seite des Berufsverbandes finden!"
Über mehrere Stationen geht es dann weiter: Zu Konservatoren, zum Sammlungszentrum usw. Endlich finde ich jemanden in Konstanz, der es zumindest versuchen will, unser Schieferkohlestück zu konservieren. Wir müssen ein kleines Stücklein vom Original und weitere Bruchteile von anderen Stücken einschicken, damit er Versuche machen kann. Noch haben wir nichts von ihm gehört.

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Kohleabbau in Dürnten

Im 18. Und 19. Jahrhundert wurde in Dürnten am Ober- und am Binzberg Schieferkohle abgebaut. Stücke davon findet man in der Sammlung im Dachgeschoss. Der grosse «Mocken» hat aber eine besondere Geschichte:

Um 1860 verliess in Feldbach ein Ledischiff den Hafen, welches eine grosse Ladung Schieferkohle über den See transportieren sollte. In einem Sturm ging das Schiff jedoch vor Wädenswil unter, wo es vor einem Jahr durch die «Archeo-Divers» entdeckt wurde. Das Wrack bleibt unangetastet, aber ein Stück der Fracht schenkten die Taucher der Ortskundlichen Sammlung. Mit grosser Wahrscheinlichkeit stammt es aus Dürnten.

Artikel im Dürntner

Die Seidenweberei in Dürnten

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt man dazu, das Heft zu lesen und plötzlich ist es im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen.

Zum Beispiel:



Dezember 2021

30 Jahre Panorama auf dem Chilchberg

Die Ortskundliche Sammlung ehrt Walter Baumann und Urs Simmen

Seit dreissig Jahren kann man vom Dürntner Chilchberg aus den Alpenkranz nicht nur bestaunen, sondern auch die Namen der einzelnen Berge erfahren.

Seit 30 Jahren steht der Alpenzeiger auf dem Chilchberg. Das ist eine Gelegenheit an die Macher zu erinnern und dazu aufzurufen, wieder einmal unseren Hausberg zu erklimmen und die wunderschöne Aussicht auf Dorf, Umgebung und die richtigen Berge zu geniessen. An einem kleinen Anlass auf dem Chilchberg hat die Ortskundliche Sammlung zwei der damaligen Protagonisten geehrt. Walter Baumann hat die Zeichnungen erstellt, die mit Unterstützung von Urs Simmen auf die Platten gebracht wurden. Als Dank für ihren Einsatz überreichten wir ein kleines Präsent: Eine Kopie des Panoramas in 3D-Druck. 3D-Druck nicht im herkömmlichen Sinn als bergige Landschaft, sondern als Bild der flachen Zeichnung, wobei weiss dick und schwarz dünn gedruckt wurde. Hält man die gedruckten Platten gegen das Licht, erscheinen die Linien als leuchtende Zeichnung.

Lesen Sie den Bericht von Silvia Sturzenegger im Dürntner

 

Walter Baumann und Urs Simmen auf dem Chilchberg. 

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Orts- und Flurnamenbuch von Armin Sierszyn

9’000 Orts- und Flurnamen im Zürcher Oberland

Spiegel unserer Sprache, Herkunft und Kultur

9000 Oberländer Orts- und Flurnamen hat Armin Sierszyn zusammengetragen, erläutert und in den Zusammenhang mit der Besiedelung gestellt. Das Ergebnis ist ein dicker Wälzer, der für Interessierte eine Fundgrube ist. Darin finden sich als Einleitung Aufsätze über die Entstehung und Bedeutung der Namen und anschliessend die Liste der 9000 Bezeichnungen für Orte, Fluren, Berge, Flüsse usw. mit der vermuteten Bedeutung. Die Aufstellung ist alphabetisch nach Flur- oder Ortsnamen aufgebaut. Damit wird auch ersichtlich, welche Namen häufig und welche seltener im Oberland auftreten .

Lesen Sie den Bericht im Züricher Oberländer.

Das Buch kann hier bezogen werden:

Züricher Oberländer

Chronik Bäretswil

Bei einem Besuch in der Sammlung können Sie sich in das Werk vertiefen. Nächstes Mal offen: 15. Mai 2022

Mehr ...

 



 

September 2021

Nachtwächterführung 21.09.21 19:30 bei Kirche/Gemeindehaus

mit Gemeinderat Urs Roth, welcher allerlei spannende Anekdoten über Kirche und Dorf zu berichten weiss.

Die Ortskundliche Sammlung am Herbst-Märt vom 18.09.21

Besuchen Sie uns auf dem Herbstmarkt! Wir haben eine kleine Überraschung für Sie. Eine exklusive, kulinarische Dürntner Spezialität: Dürntner Schieferkohle. Es hät solangs hät.
Am 18. September findet der Markt auf dem Areal des Schulhauses Schuepis in Dürnten statt mit verschiedenen Angeboten aus der Region, einer Festwirtschaft und einem Kinderprogramm.
Die Ortskundliche Sammlung ist mit einem Stand vertreten. Siehe Standplan!

Konzert 500 Jahre Kirche Dürnten 18.09.21

Dieses Konzert mit dem ensemble arcimboldo beleuchtet mehrere wichtige Momente in der Geschichte der Kirche in Dürnten. Einerseits wird durch Werke aus der frühen Renaissance, der Entstehungszeit der Kirche, der klangliche Reichtum dieser Zeit und deren besonderes Instrumentarium vorgestellt. Hierzu gehören beispielsweise die zu diesem Zeitpunkt neuen «fyolen», die auch in Huldrych Zwinglis Briefen erwähnt sind. Auch die Kirchenglocken werden in einem Stück von Ludwig Senfl direkt in die Musik einbezogen. Der zweite Teil des Konzerts ist mit virtuosen Werken von Monteverdi, Caccini und Kapsberger dem Frühbarock gewidmet und «umspielt» so den Taufstein und die Kanzel aus dem Jahre 1628.
Reservation: Tel. 055 251 57 07 oder kultur@duernten.ch



Juni 2021

Unterstützen Sie den Bau von neuen Einbäumen

Einbaum

Aktuell läuft ein «Crowdfunding Einbaum-Regatta» vom Verein «Zukunft UNESCO Welterbe Pfahlbau Pfäffikersee/Greifensee». Mit der Crowdfunding-Aktion soll die Herstellung von drei neuen Einbäumen realisiert werden, welche an der Einbaum-Regatta am 11. September eingesetzt werden. Dies ist ein Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 10 Jahren UNESCO-Welterbe der «Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen».



November 2020

Sensationeller Fund im Zürichsee: Ein Wrack mit Schieferkohle aus Dürnten?

Geheimnis um Ladung eines Zürichsee-Wracks

Taucher melden den Fund eines im 19. Jh. untergegangen Ledischiffes. Die Ladung Schieferkohle ist vollständig erhalten.

Im Zürichsee liegen dutzende Wracks

Die Swiss Archeodivers unterstützen die archäologischen Dienste und bieten Weiterbildungsveranstaltungen für Sporttaucher an. Im Zürichsee liegen dutzende von Wracks aus verschiedenen Epochen. Die Divers suchen, orten und dokumentieren diese.

Eine ganze Ladung Schieferkohle

Kürzlich gelangte Alderich Uhr von den Archeodivers an die Ortskundliche Sammlung mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach der Herkunft der Ladung Schieferkohle. Das Ledi, welches die Ware transportierte, sank in der zweiten Hälfte des 19. Jh. vor Wädenswil. Sind Dokumente vorhanden, die belegen, dass die Kohle vom Ober- oder vom Binzberg via Schirmensee bei Feldbach nach Wädenswil hätte verschifft werden sollen?

Stammt dieses Stück Schieferkohle von Dürnten?

Der Besuch der Archeodivers in Dürnten kann das Rätsel der Herkunft nicht ganz lösen. Wir können verschiedene Hinweise geben. Walter Baumann hat den Abbau der Kohle am Binz- und am Oberberg erforscht und weiss, wann wo abgebaut wurde und wohin die Ware geliefert wurde. Einer der Bergwerksleiter führte minutiös Buch darüber, wem er wie viel Kohle verkaufte. Leider geht aus den Aufzeichnungen nur hervor, wem er die Ware verkaufte, nicht wer der Endkunde war. Die Kohle auf dem Wrack könnte auch aus dem Bergwerk bei Uznach stammen.
Lesen Sie mehr im aktuellen Dürntner!

Dürntner Spaziergänge

Im Mai dieses Jahres haben wir Fotos von Dürntner Spaziergängen präsentiert. Den ganzen Sommer über bis heute hat es sich gelohnt, kurze Wanderungen in der Umgebung zu unternehmen. In der Zwischenzeit haben wir unseren Radius erweitert und sind bis nach Feldbach, Ghöch oder auf die Farneralp gewandert. Einmal wollten wir eine Höhle unter einem Wasserfall am Batzberg aufsuchen, wo wir schon viele Jahre nicht mehr waren. Inzwischen wissen wir, dass solche Höhlen Gubel und die Wasserfälle Giessen heissen, aber diesen Gubel fanden wir nicht mehr. Zurück vom Ausflug war es mit Google ein Leichtes, die Koordinaten der Höhle zu finden und den genauen Ort in der Karte einzutragen, damit der Gubel beim nächsten Versuch nicht verfehlt werde. Bei dieser Recherche entdeckte ich das Buch

Höhlen im Zürcher Oberland

Wie es sich für ein Inventar gehört, kommt «Höhlen im Züricher Oberland», Beitrag zum schweizerischen Höhleninventar, trocken daher und leider werden für Dürnten weder Giessen, Gubel noch künstliche Höhlen erwähnt. Zumindest von Ersterem und Letzterem hat es in unserer Gemeinde doch einige. Offenbar fanden nur Gemeinden Aufnahme, wo mindestens ein Gubel oder eine Höhle bekannt ist. Dort werden auch Giessen, Gubel und künstliche Höhlen aufgeführt. Abgesehen davon habe ich das Buch mit Genuss gelesen. Eine Übersichtskarte zeigt die Standorte der Höhlen im Zürcher Oberland. Es wird erklärt, was für ein geologischer Untergrund hier vorherrschend ist, wie die Höhlen entstanden sind und wie sie in Typen eingeteilt werden. Besonderes der Höhlen wie Tuff, Sinter oder Tropfsteine werden erklärt. Anschliessend wird gemeindeweise jede einzelne Höhle und je nach Gemeinde auch die Giessen, Gubel und künstlichen Höhlen beschrieben. Für jede Gemeinde gibt es einen Planausschnitt und für jedes beschriebene Objekt einen kleinen Steckbrief mit Namen, Koordinaten, einer Beschreibung, allenfalls Bemerkungen sowie Fotos und Planskizzen. Zu jedem Ort ist erklärt, wie er erreicht wird. Leider geht aus dem Punkt auf der Gemeindekarte nicht hervor, zu welcher Höhle er gehört. Nur zusammen mit den Koordinaten und der Zugangsbeschreibung lässt sich bestimmen, wo welche Sehenswürdigkeit ist. Hat man diese Hürde überwunden, steht einem ein Ausflugsratgeber zur Verfügung, der einem an viele besondere Orte im Zürcher Oberland führt. Bis man sich wieder darauf freut in ein schattiges Tobel einzusteigen, vergeht noch ein Weilchen. Bis dahin haben wir genug Zeit, um uns mit diesem Inventar auf Abenteuer im Oberland vorzubereiten. Das Buch können Sie bei der Ostschweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung bestellen . Hier eine Leseprobe.

Artikel im Dürntner

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt man dazu, das Heft zu lesen und plötzlich ist es im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen. Mehr...



September 2020

Die Sammlung ist offen am Sonntag 27. September 2020

Sammlung offen am Abstimmungssonntag, 27.9.20 von 9 – 11 und von 14 – 16 Uhr

Am nächsten Abstimmungssonntag begrüssen wir Sie in der Ortskundlichen Sammlung im Schulhaus Tannenbühl zur freien Besichtung unserer Ausstellung. Leider wird es nicht möglich sein, Fotos, Dokumente oder Alben zur Besichtigung herauszugeben.

Schutzkonzept

Wir bitten die Besucherinnen und Besucher eine Schutzmaske zu tragen. Auf Grund der geltenden Abstandsvorschriften darf sich nur eine beschränke Anzahl Personen in der Winde aufhalten. Zur Desinfektion der Hände stehen Mittel bereit.

Artikel aus dem Dürntner

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt dazu das Heft zu lesen und plötzlich ist es im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen. Mehr...

Die Automacher von Dürnten

Nach dem Erscheinen des Artikels über Schmied Paul Zurbuchen im letzten «Rütner/Dürntner» (Der Besuch der Schwiegermutter) meldete sich ein aufmerksamer Leser: «Ich bin der Enkel von Paul Zurbuchen. Was da über meinen Grossvater geschrieben steht, stimmt nicht alles. Er war nicht Schmied, sondern Spengler. Und er blieb nicht in Dürnten; er zog ans linke Zürichseeufer, wo wir heute noch unser Geschäft führen – in vierter Generation!» Was stimmte jetzt? Lesen sie die aussergewöhnliche Geschichte der Zurbuchens in Dürnten! Mehr…

Kloster Rüti Veranstaltung der Volkshochschule Zürich

(Orthografie gemäss VHS)

04.02.2021 Kulturorte Schweiz: Kloster und Amtshaus Rüti, Peter Niederhäuser

Rüti war das einflussreichste Männerkloster auf Zürcher Boden. Gegründet kurz nach 1200 durch Prämonstratenser, war die Abtei eine wichtige Adelsgrablege und besass grosse Ländereien über das Oberland hinaus. Wie standen aber die mächtigen Geistlichen zur Reformation? Wie verwaltete später der Amtmann den Besitz? Und warum ist heute nur mehr wenig von der früher so bedeutenden Anlage zu sehen?

06.03.2021 Besichtigung: Kloster Rüti, Peter Niederhäuser

Das ehemalige Kloster von Rüti ist wenig bekannt; das Ensemble bietet aber einen spannenden Einblick in die Vergangenheit. Trotz Zerstörungen und Umbauten erinnert die Klosterkirche mit den Ausmalungen und den Adelsgräbern an die mittelalterliche Geschichte, während das imposante Amtshaus auf die nachreformatorische Nutzung verweist.

Reisen in Zeiten von Corona

Auch nach dem Lockdown noch aktuell: Reisen in der Zeit, statt Reisen im Raum.

Kürzlich bin ich auf einen besonderen Reiseführer gestossen: «Handbuch für Zeitreisende von Kathrin Passig und Aleks Scholz». Das war die Gelegenheit meinen Gutschein im Wörternest einzulösen.
Wie kann eine Zeitreise funktionieren, wie komme ich sicher wieder zurück? Welche Ziele sind empfehlenswert, von welchen ist eher abzuraten? Soll ich lieber in die nahe Vergangenheit reisen oder in die entfernte? Auf all diese Fragen und noch viele weitere geben die beiden Autoren kompetent und unterhaltsam Antwort.
Ein Buch für Wissbegierige, die nicht nur an den grossen Ereignissen interessiert sind, sondern daran, wie die Menschen früher lebten. Was beschäftige sie, wie waren die Bedingungen. Was würde es für uns bedeuten quasi schlagartig in diese andere Welt versetzt zu werden?
Ein Buch für Physikinteressierte, die sich mit der Möglichkeit und den Konsequenzen von Zeitreisen beschäftigen. Wie kann man zeitreisen, ohne seine eigenen Grundlagen auszulöschen? Welche Verantwortung habe ich gegenüber den Menschen jener Vergangenheit, die ich besuche?
Das «Handbuch für Zeitreisende» ist unterhaltsam und spannend geschrieben. Neben den vielen grundsätzlichen Informationen zu Zeitreisen erfährt man ebenso Grundsätzliches über vergangene Zeiten und viele Details aus der Geschichte.
Leider spielt das Buch in der Zukunft. So müssen wir noch etwas warten, um eine Zeitreise antreten zu können. Aber vorbereiten kann man sich ja schon.
20.09.20 Andres Müller

Einladung

Haben Sie ein Buch gelesen zu Themen wie Geschichte, Dürnten oder Züricher Oberland und können Sie es empfehlen? Senden Sie uns ihre Beschreibung. Falls passend veröffentlichen wir diese in unserem nächsten Newsletter.



Im Mai 2020

Neuigkeiten

Vielleicht haben Sie in letzter Zeit Musse gehabt zum Spazieren in der näheren Umgebung und sich gefragt, wie es ausgesehen hat vor den vielen Veränderungen in den letzten Jahren. Vieles haben Sie selbst miterlebt. Doch einiges wurde schon von Generationen vor uns umgestaltet. Seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts haben Strassen- und Eisenbahnbau massiv in das Landschaftsbild eingegriffen und mit der Industrialisierung ab den 1860er Jahren und dem Boom nach dem 2. Weltkrieg hat sich auch das Ortsbild deutlich verändert. Vielleicht wären Sie gerne wieder einmal in die Ortskundliche Sammlung gekommen, um zu erleben, wie es früher hier ausgesehen hat und wie die Menschen hier lebten.
Leider können wir die Sammlung noch nicht öffnen. Zu eng sind die Verhältnisse, dass wir die Abstandsvorschriften einhalten könnten. Darum bleibt unsere Ausstellung bis auf Weiteres geschlossen.

Mit historischen Karten in die Vergangenheit eintauchen

Das Staatsarchiv des Kantons Zürich hat in den letzten Jahren seine historischen Karten digitalisiert und online verfügbar gemacht. Nun startet es zusammen mit dem Amt für Raumentwicklung ein Projekt, in dem die Öffentlichkeit die alten Karten georeferenzieren kann. Interessierte können so nicht nur die Vergangenheit erforschen, sondern auch alternative Realitäten erkunden. Mehr...

Artikel aus dem Dürntner

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt immer anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt man gleich dazu  und plötzlich ist das Heft, das man noch lesen wollte im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen. Mehr...

Onlineangebote von Museen

Wenn man wegen Corona die Ortskundliche Sammlung nicht besuchen kann, so kann man doch Onlineangebote von anderen Museen nutzen.

Viele Museen konnten unterdessen ihre Tore wieder öffnen. Wenn Sie noch nicht an diese Orte reisen möchten, so gibt es inzwischen viele Angebote im Internet. Wir zeigen ihnen hier eine kleine Auswahl. Mehr...

Spaziergänge

Obwohl schon wieder mehr zum Vergnügen angeboten wird, lohnt sich ein Spaziergang in der Umgebung. Welche Blumen blühen? Gibt es Bäume, die noch kein Laub tragen? Ist das Getreide schon gewachsen? War gestern hier auch schon eine Baustelle?  Mehr...



Im Frühling 2020

Die Ortskundliche Sammlung bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Leider können wir wegen der Coronapandemie die Sammlung nicht öffnen, obwohl die Vorschriften für Museen gelockert wurden. Wir können die Hygienemassnahmen nicht einhalten.

Wir halten Sie mit dieser Website und unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Die Ausstellung im Estrich des Schulhauses Tannenbühl

Auf Gestellen, entlang den Wänden, in Gängen und Winkeln und auch von der Decke herunterhängend finden sich Gegenstände aus vielen Jahr­hunderten und aus den verschiedensten Lebens- und Arbeits­bereichen der Dürntner Bevölkerung. Sie sind Zeugen vom Haushalten, dem Bauernstand, der einst so mächtigen Textilindustrie, aber auch vom Familienleben, den religiösen Bräuchen und der Schule. Dazu kommen Hunderte von Büchern mit Bezug zum Oberland und zur Gemeinde Dürnten sowie unzählige Schriften und Bilder.

Stundenlang könnte man sich vertiefen in die Geschäftsbücher der einstigen Handwerker, Wirtsleute oder der Fergger, welche die Heimarbeiter mit Arbeit für die Textilhändler versorgten.

Und immer wieder staunt man ob der Sorgfalt, mit der unsere Vorfahren auch die einfachsten Gebrauchsgegenstände gestaltet haben.

Viele Bücher und Fotos können der Bevölkerung mangels Vitrinen nicht gezeigt werden, sie lagern in Schubladen. Wenn sich Interessierte melden, sind Führungen jederzeit möglich, bei denen auch solche Schätze ans Tageslicht geholt werden können.