Ortskundliche Sammlung Dürnten

Hier bist du Zuhause

September 2020

Die Sammlung ist offen am Sonntag 27. September 2020

Sammlung offen am Abstimmungssonntag, 27.9.20 von 9 – 11 und von 14 – 16 Uhr

Am nächsten Abstimmungssonntag begrüssen wir Sie in der Ortskundlichen Sammlung im Schulhaus Tannenbühl zur freien Besichtung unserer Ausstellung. Leider wird es nicht möglich sein, Fotos, Dokumente oder Alben zur Besichtigung herauszugeben.

Schutzkonzept

Wir bitten die Besucherinnen und Besucher eine Schutzmaske zu tragen. Auf Grund der geltenden Abstandsvorschriften darf sich nur eine beschränke Anzahl Personen in der Winde aufhalten. Zur Desinfektion der Hände stehen Mittel bereit.

Artikel aus dem Dürntner

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt dazu das Heft zu lesen und plötzlich ist es im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen. Mehr...

Die Automacher von Dürnten

Nach dem Erscheinen des Artikels über Schmied Paul Zurbuchen im letzten «Rütner/Dürntner» (Der Besuch der Schwiegermutter) meldete sich ein aufmerksamer Leser: «Ich bin der Enkel von Paul Zurbuchen. Was da über meinen Grossvater geschrieben steht, stimmt nicht alles. Er war nicht Schmied, sondern Spengler. Und er blieb nicht in Dürnten; er zog ans linke Zürichseeufer, wo wir heute noch unser Geschäft führen – in vierter Generation!» Was stimmte jetzt? Lesen sie die aussergewöhnliche Geschichte der Zurbuchens in Dürnten! Mehr…

Kloster Rüti Veranstaltung der Volkshochschule Zürich

(Orthografie gemäss VHS)

04.02.2021 Kulturorte Schweiz: Kloster und Amtshaus Rüti, Peter Niederhäuser

Rüti war das einflussreichste Männerkloster auf Zürcher Boden. Gegründet kurz nach 1200 durch Prämonstratenser, war die Abtei eine wichtige Adelsgrablege und besass grosse Ländereien über das Oberland hinaus. Wie standen aber die mächtigen Geistlichen zur Reformation? Wie verwaltete später der Amtmann den Besitz? Und warum ist heute nur mehr wenig von der früher so bedeutenden Anlage zu sehen?

06.03.2021 Besichtigung: Kloster Rüti, Peter Niederhäuser

Das ehemalige Kloster von Rüti ist wenig bekannt; das Ensemble bietet aber einen spannenden Einblick in die Vergangenheit. Trotz Zerstörungen und Umbauten erinnert die Klosterkirche mit den Ausmalungen und den Adelsgräbern an die mittelalterliche Geschichte, während das imposante Amtshaus auf die nachreformatorische Nutzung verweist.

Reisen in Zeiten von Corona

Auch nach dem Lockdown noch aktuell: Reisen in der Zeit, statt Reisen im Raum.

Kürzlich bin ich auf einen besonderen Reiseführer gestossen: «Handbuch für Zeitreisende von Kathrin Passig und Aleks Scholz». Das war die Gelegenheit meinen Gutschein im Wörternest einzulösen.
Wie kann eine Zeitreise funktionieren, wie komme ich sicher wieder zurück? Welche Ziele sind empfehlenswert, von welchen ist eher abzuraten? Soll ich lieber in die nahe Vergangenheit reisen oder in die entfernte? Auf all diese Fragen und noch viele weitere geben die beiden Autoren kompetent und unterhaltsam Antwort.
Ein Buch für Wissbegierige, die nicht nur an den grossen Ereignissen interessiert sind, sondern daran, wie die Menschen früher lebten. Was beschäftige sie, wie waren die Bedingungen. Was würde es für uns bedeuten quasi schlagartig in diese andere Welt versetzt zu werden?
Ein Buch für Physikinteressierte, die sich mit der Möglichkeit und den Konsequenzen von Zeitreisen beschäftigen. Wie kann man zeitreisen, ohne seine eigenen Grundlagen auszulöschen? Welche Verantwortung habe ich gegenüber den Menschen jener Vergangenheit, die ich besuche?
Das «Handbuch für Zeitreisende» ist unterhaltsam und spannend geschrieben. Neben den vielen grundsätzlichen Informationen zu Zeitreisen erfährt man ebenso Grundsätzliches über vergangene Zeiten und viele Details aus der Geschichte.
Leider spielt das Buch in der Zukunft. So müssen wir noch etwas warten, um eine Zeitreise antreten zu können. Aber vorbereiten kann man sich ja schon.
20.09.20 Andres Müller

Einladung

Haben Sie ein Buch gelesen zu Themen wie Geschichte, Dürnten oder Züricher Oberland und können Sie es empfehlen? Senden Sie uns ihre Beschreibung. Falls passend veröffentlichen wir diese in unserem nächsten Newsletter.

Im Mai 2020

Neuigkeiten

Vielleicht haben Sie in letzter Zeit Musse gehabt zum Spazieren in der näheren Umgebung und sich gefragt, wie es ausgesehen hat vor den vielen Veränderungen in den letzten Jahren. Vieles haben Sie selbst miterlebt. Doch einiges wurde schon von Generationen vor uns umgestaltet. Seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts haben Strassen- und Eisenbahnbau massiv in das Landschaftsbild eingegriffen und mit der Industrialisierung ab den 1860er Jahren und dem Boom nach dem 2. Weltkrieg hat sich auch das Ortsbild deutlich verändert. Vielleicht wären Sie gerne wieder einmal in die Ortskundliche Sammlung gekommen, um zu erleben, wie es früher hier ausgesehen hat und wie die Menschen hier lebten.
Leider können wir die Sammlung noch nicht öffnen. Zu eng sind die Verhältnisse, dass wir die Abstandsvorschriften einhalten könnten. Darum bleibt unsere Ausstellung bis auf Weiteres geschlossen.

Mit historischen Karten in die Vergangenheit eintauchen

Das Staatsarchiv des Kantons Zürich hat in den letzten Jahren seine historischen Karten digitalisiert und online verfügbar gemacht. Nun startet es zusammen mit dem Amt für Raumentwicklung ein Projekt, in dem die Öffentlichkeit die alten Karten georeferenzieren kann. Interessierte können so nicht nur die Vergangenheit erforschen, sondern auch alternative Realitäten erkunden. Mehr...

Artikel aus dem Dürntner

Spannende Persönlichkeiten, interessante Neuigkeiten oder Geschichten aus alten Zeiten. Der Dürntner bringt immer anregende Artikel zu Dürntner Themen. Nicht immer kommt man gleich dazu  und plötzlich ist das Heft, das man noch lesen wollte im Altpapier. Hier sind einige besondere Geschichten zum Nachlesen. Mehr...

Onlineangebote von Museen

Wenn man wegen Corona die Ortskundliche Sammlung nicht besuchen kann, so kann man doch Onlineangebote von anderen Museen nutzen.

Viele Museen konnten unterdessen ihre Tore wieder öffnen. Wenn Sie noch nicht an diese Orte reisen möchten, so gibt es inzwischen viele Angebote im Internet. Wir zeigen ihnen hier eine kleine Auswahl. Mehr...

Spaziergänge

Obwohl schon wieder mehr zum Vergnügen angeboten wird, lohnt sich ein Spaziergang in der Umgebung. Welche Blumen blühen? Gibt es Bäume, die noch kein Laub tragen? Ist das Getreide schon gewachsen? War gestern hier auch schon eine Baustelle?  Mehr...

Im Frühling 2020

Die Ortskundliche Sammlung bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Leider können wir wegen der Coronapandemie die Sammlung nicht öffnen, obwohl die Vorschriften für Museen gelockert wurden. Wir können die Hygienemassnahmen nicht einhalten.

Wir halten Sie mit dieser Website und unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Die Ausstellung im Estrich des Schulhauses Tannenbühl

Auf Gestellen, entlang den Wänden, in Gängen und Winkeln und auch von der Decke herunterhängend finden sich Gegenstände aus vielen Jahr­hunderten und aus den verschiedensten Lebens- und Arbeits­bereichen der Dürntner Bevölkerung. Sie sind Zeugen vom Haushalten, dem Bauernstand, der einst so mächtigen Textilindustrie, aber auch vom Familienleben, den religiösen Bräuchen und der Schule. Dazu kommen Hunderte von Büchern mit Bezug zum Oberland und zur Gemeinde Dürnten sowie unzählige Schriften und Bilder.

Stundenlang könnte man sich vertiefen in die Geschäftsbücher der einstigen Handwerker, Wirtsleute oder der Fergger, welche die Heimarbeiter mit Arbeit für die Textilhändler versorgten.

Und immer wieder staunt man ob der Sorgfalt, mit der unsere Vorfahren auch die einfachsten Gebrauchsgegenstände gestaltet haben.

Viele Bücher und Fotos können der Bevölkerung mangels Vitrinen nicht gezeigt werden, sie lagern in Schubladen. Wenn sich Interessierte melden, sind Führungen jederzeit möglich, bei denen auch solche Schätze ans Tageslicht geholt werden können.